Der Krieg in Afghanistan dauert jetzt schon eine lange Zeit.
Es ist ein Krieg und kann auch nicht als humanitäre Hilfe deklariert werden.
Er macht enorme Kosten.
Zu gewinnen ist er nicht.
Hier einige ganz einfache Gründe:
Der Islam ist eine der großen Weltreligionen. Er hat viele Millionen überzeugte Anhänger.
Hierzu gehören auch die Extremisten wie die Anhänger von Osama bin Laden aber auch die Taliban.
Diese Gruppen, die wir als Terroristen bezeichnen, leben ihre Art des Islam, nach ihren Glauben und ihren Regeln.
Ohne eine große Zahl von Anhängern könnten sie keinen Krieg, der offensichtlich auch von Erfolgen über die internationalen Einsatzkräfte geprägt wird, führen.
Solange ein großer Teil der Bevölkerung auf ihrer Seite ist, ist es nicht möglich, den Krieg zu gewinnen.
Und wenn doch ?
Der Teil der Bevölkerung mit extrem islamischer Einstellung würde weiter existieren.
Er wäre nur durch Unterdrückung und Verfolgung zu kontrollieren.
Ist Dieses ein erstrebenswertes Ziel, welches Opfer und Geld kostet ?
Es gibt nur eine Lösung:
Wahlen unter Einbeziehung der extremen Gruppen.
Hier kann die Bevölkerung entscheiden, wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden.
Haben die Taliban eine Mehrheit bei den Wahlen, ist es der Wille der Bevölkerung und as Land wird von ihnen regiert.
Ist ein starker regionaler Unterschied gegeben, bin ich für eine Teilung des Landes.
Ich bin auch dafür, mit den extremen Gruppen ein Gespräch zu füren. Nur so ist es möglich, die Spirale der Gewalt zu beenden.
Auch für die andere Seite sind zahlreiche Opfer gegeben.
Auch sie können den heiligen Krieg, auch wenn ihr Glaube es ihnen vorschreibt, niemals mehr gewinnen.
Hier ist auf beiden Seiten der Respekt vor der Meinung der anderen Seite gefragt.
Dienstag, 22. September 2009
Der Krieg in Afghanistan.
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